Thüringerwaldziege
Auf dem Baueshof werden zur Zeit um die 35 Thüringer Waldziegen gemolken. Diese Rasse wurde um 1900 aus verschiedenen Thüringer Landschlägen und der schweizer Toggenburger Ziege gezüchtet. Sie ist den Gegebenheiten des Thüringer Waldes angepasst, also sehr widerstandsfähig und robust. Sie ist mittelgroß und stämmig gebaut. Sie ist frühreif und bildet in manchen Fällen sogar ohne die Geburt von eigenen Lämmern Milch aus. Mehrlingsgeburten sind die Regel. Die durchschnittliche Milchleistung liegt bei 700 bis 800 kg pro Jahr mit einem Fettanteil von 3,5 % und 3 % Eiweiß. Vor allem ihr zugängliches Wesen ist auf unserem Hof sehr wichtig, da wir sehr engen Kontakt mit den Tieren haben. Die Thüringer Waldziege ist immer noch vom Aussterben bedroht. Sie passt gut in diese Region und zu uns. So können wir etwas zum Erhalt dieser Rasse beitragen.
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Das Lacaune Schaf
2017 haben wir uns entschieden Schafe der Rasse Lacaune in unsere Herde aufzunehmen. Sie haben eine höhere Milchleistung als das Krainer Steinschaf. Ursprünglich kommen sie aus dem Süden Frankreichs. Dort wird traditionell der Roquefort Käse aus der Milch hergestellt. Das Lacaune Schaf gehört zu den mittelschweren Schafrassen mit 55 bis 75kg Lebendgewicht. Der Fettgehalt liegt mit 8% noch über dem der Krainer Steinschafe. Sie geben trotz geringer Kraftfuttergabe genügend Milch, um unserem Wunsch nachzukommen reinen Schafmilchjoghurt herzustellen. Diese Schafe sind sehr herdentreu. Sie bewegen sich ungern von ihren Schwestern fort. Das macht das Hüten noch leichter. Trotzdem sind sie zugänglich und zum Teil sehr verschmust.
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Das Krainer Steinschaf
Das Krainer Steinschaf ist eine vom Aussterben bedrohte Rasse. Sie kommt ursprünglich aus Slowenien, aus den Julischen Alpen. Dort werden die Schafe als Milchtiere gehalten und überwiegend ein Hartkäse aus der Milch gemacht. Die Milch hat einem Fettgehalt von mindestens 6% und einem Eiweißgehalt von 4-5 %. Das Krainer Steinschaf ist ein eher kleines Schaf mit 40-65kg Lebendgewicht. Sein Wesen ist sehr zugänglich. Manchmal erscheint es mir, dass die Schafe genauso neugierig und zutraulich sind, wie unsere Ziegen.
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Unsere Hütehunde
Unsere „Orla“ lebt schon seit Anfang bei uns. Sie ist ein Altdeutscher Hütehund. Orla ist eher unsere gute Seele auf dem Hof. Sie kümmert sich um die Lämmer und sagt an, wenn Kunden vor dem Tor stehen.
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Der wirkliche Hütehund ist unser „Rufus“. Er ist ein nicht müde werdender Kelpie. Er hat die Herde gut im Blick und versteht sein Handwerk aufs Feinste. Typmittel Nux Vomica.
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